Erstes Sonntagsspiel: Klarer 92:39-Sieg gegen ASC Göttingen
Siebtes Spiel, siebter Sieg! Von Beginn an agierten die BBC-Damen am Sonntagnachmittag hochkonzentriert und besonders körperlich und ließen den Gästen vom ASC Göttingen vom ersten Sprungball an kaum eine Siegchance. Carla Schniewind (5) gelangen die ersten Punkte für den BBC und über die Zwischenstationen 9:0 (3.), 16:2 (6.) und 26:4 (9.) ging es zum Ende des 1. Viertels (28:6). Die Gastgeberinnen legten wie schon in Ahrensburg los wie die Feuerwehr, die Gäste hatten oft schon beim Ballvortrag das Nachsehen und verloren den Ball. Teamkapitänin Maya Girmann (4) musste allerdings nach wenigen Aktionen ihre Rückkehr ins Team abbrechen und auch Kira Dölle (4) war nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.
Dass die BBC-Damen in dieser Saison solche personellen Rückschläge wegstecken können, spricht für die unbedingte Stärke des Teams, das mehr und mehr zusammenzuwachsen scheint. Pointguard Annemarie Potratz (17/3) hatte einen besonders guten Tag erwischt und auch Tonia Dölle (25/2) punktete wieder gewohnt sicher. Lotte Nachbar (9/2) und Charlotte Kreuzhermes (8) zeigten trotz der Doppelbelastung (kurz zuvor waren sie noch für die WNBL des BBC im Einsatz) viel Engagement und punkteten zuverlässig.
Das 2. Viertel gestalteten die Gäste nahezu ausgeglichen (19:15), weshalb der Vorsprung zur Pause beim 47:27 noch überschaubar war. Svenja Weßling (9/1), Aregnas Manukyan (6), Julia Herrschaft (5/1) und Aiske de Boer sorgten im 3. Viertel (18:5) für noch klarere Verhältnisse (65:26) und auch im letzten Viertel konnten die Gäste nicht näher herankommen. Mit 92:39 siegten die BBC-Damen und eroberten gegenüber dem spielfreien TUS Neukölln Berlin die Tabellenspitze, bevor es nun am kommenden Samstag zum Topspiel der beiden noch ungeschlagenen Teams in der 1. Regionalliga Damen kommt: Am Samstag, den 17.12., um 16.30 Uhr empfängt der TUS Neukölln in Berlin den BBC! Einen Tag später (18.12., um 15.00 Uhr) ist dann die BG Zehlendorf Gastgeber der BBC-Damen! Das Berlin-Wochenende hat es für die Osnabrückerinnen in sich!
Foto: Mark Intelmann

