Am vergangenen Sonntag stand nun endlich das lang ersehnte Saison-Highlight für die u12-Mädchen des BBC in heimischer Halle an. Endlich wieder Landesmeisterschaften!

Die Vorzeichen standen allerdings alles andere als gut. Innerhalb einer Woche sagten die Eintracht Braunschweig und der ASC Göttingen ihre Teilnahme am Turnier ab, sodass nur noch der MTV Wolfenbüttel und BBC übrig blieben. Somit wurde der Landesmeistertitel in diesem Jahr lediglich zwischen zwei Teams ausgetragen. Damit alle Mädchen nach einer coronabedingt holprigen Saison noch einmal viel Spielerfahrung sammeln konnten, hat der BBC kurzerhand seine Kontakte spielen lassen und die City Baskets aus Berlin (außer Konkurrenz) zum Turnier eingeladen.

Zunächst wurde am Sonntag-Morgen um 10.30 Uhr in der Goethe-Halle natürlich das spannende Spiel zwischen dem BBC und Wolfenbüttel um den Landesmeistertitel ausgetragen. Das Trainerteam um Lotta Millich und Ann-Sophie Ossowski musste auf die coronageschwächte Kathi Gräfe und auf Spielmacherin Maya Laatz verzichten, die aufgrund eines Kahnbeinbruchs in der Hand das Spiel nur von außen verfolgen konnte. Zudem konnte Leistungsträgerin Isa Lange nach mehrwöchiger Verletzung erst am Freitag wieder ins Training einsteigen und nur leicht angeschlagen ins Spiel gehen. Doch genau daran hat sich wieder einmal gezeigt, was für ein tolles und starkes Team der BBC zu präsentieren hat. Allen voran Jilda Gärtner und Smilla Thamm führten ihr Team durch tolle Pässe, Korbabschlüsse und Spielübersicht durch ein von Aufregung geprägtes Spiel. Marie Schierbaum brachte dem Team enorm viel Energie und überzeugte durch körperliche Stabilität und die nötige Aggressivität. Das Spiel verlief über die gesamte Spielzeit sehr eng, sodass sich der BBC nie deutlich absetzen konnte. Kurz vor Schluss war die Führung auf nur noch drei Punkte geschmolzen. Nach einer hitzigen letzten Minute gelang es dem Gegner aus Wolfenbüttel jedoch nicht mehr den entscheidenden Treffer zu landen, sodass der BBC am Ende doch verdient mit 37:34 als Sieger vom Platz ging und sich nach einer kämpferisch starken Leistung als Landesmeister feiern durfte!

Während die BBC-Mädchen in einer kleinen Mittagspause Kraft tanken konnten, staunte man nicht schlecht, als währenddessen Wolfenbüttel gegen ein körperlich unglaublich starkes Team aus Berlin antrat. Die Partie ging mit einem deutlichen Sieg an die City Baskets Berlin.

Um 14.00 Uhr gestaltete der BBC nun den Abschluss des Turniers mit einem tollen letzten Spiel gegen Berlin. Wie befreit traten alle Spielerinnen total selbstbewusst auf und überraschten den Gegner mit einem 7:0 Lauf, mit dem wohl niemand gerechnet hatte. Alle Mädchen strahlten vor Spielfreude und zeigten, dass man sich nicht so einfach geschlagen geben wollte. Vor allem Karla Schreiber, Carla Agel und Helena Wilker empfohlen sich für mehr Spielzeit und setzten den Gegner mit hohem Tempo unter Druck. Jana Hoof und Ellin Metzner konnten mit ihrer Größe gut körperlich gegen halten und sorgten vor allem in der Defensive für Sicherheit. Am Ende sollte es trotz der Unterstützung von Linnea Salewsky nicht ganz für den Sieg reichen. Jedoch waren sich alle sicher, dass das Ergebnis von 34:42 beim nächsten Mal mit der Teilnahme von Maya Laatz, Isa Lange und Kathi Gräfe andersrum ausfallen wird! Eine Revanche ist schon in Planung!

Der BBC bedankt sich bei den Teams vom MTV Wolfenbüttel und den City Baskets Berlin für ein tolles Turnier auf Augenhöhe und hofft, im kommenden Jahr wieder mehr Teilnehmer begrüßen zu dürfen!

Genau wie für die u12, u14 und u16 des männlichen Bereichs ging es auch für die 3. Herren des BBC nach Leer im ganz netten Ostfriesland auf den Orgadata-Cup.
Nach gelungenem Auftakt für ein geiles Wochenende noch am Hauptbahnhof in Osnabrück, ging es Freitag Abend im dritten von fast 500 (!!) Spielen an einem Wochenende in Leer direkt los für die Dritte. Zur Prime Time um 20:15 ging es in der Haupthalle vor circa 100  Zuschauern gegen die Emden Allstars los. 18 Minuten konnte die Dritte gut mithalten, bevor man in den letzten 2 Minuten 2 spielentscheidende Dreier kassierte. 24:18 Endstand.
Nach der Spielanalyse im irischen Mulligans Pub in Leer, wollte man den Samstag mit einigen Änderungen angehen. Das klappte gar nicht so schlecht, sollte sich jedoch im ersten Spiel so absolut gar nicht im Ergebnis wiederspiegeln. Vom Turnverein Hannover gabs eine Packung, 37:12 gegen den BBC. Immerhin scheiterte Nr. 9 mit seinem Poster-Versuch, liebe Grüße nochmal!
Gegen Ofenerdiek (34:17, mit Poster gegen 2 Mann von Bült) und Pretty in Pink mit Top-Scorer Rimdoc (43:14) setzte sich die Dritte dann am Samstag noch durch und beendete die Gruppenphase mit dem 3. Platz und Einzug ins Achtelfinale. Dort wartete SG Braunschweig am christlichen Sonntagmorgen um 9 Uhr.
Da die Dritte am noch früheren Sonntag Morgen (2:30 Uhr) bereits auf 5 Mann reduziert war (Schlösser konnte in Leer gar nicht erst antreten, Zahn musste vorzeitig abreisen und Bosse hatte erneut Knie-Probleme), musste Ersatz her: Über Bekanntschaften nach Jade, konnte ein grandioser „Frank“ noch tief in der Nacht rekrutiert werden. Jawoll, ein 6. Mann!
Aber Nein, trotzdem ein 41:5 gegen Braunschweig. Ganz ehrlich, (und das ist nicht gelogen!!), wenn nicht alles an diesem Morgen und auch im Vorhinein schief gelaufen wäre, hätte man hier richtig gut mitspielen können. Naja, alle 5 Punkte vom in Leer aufblühenden Henke in dem Spiel.
Im Spiel um Platz 9-12 setzte man sich nun nochmal mit 55:18 gegen den Rheydter TV durch. Danke nochmal an Ehren-„Frank“ aus irgendwo!
Platz 9 von 22 für die Dritte beim Orgadata-Cup in Leer. Starke Leistung und jetzt erstmal nen paar Wochen ausruhen! Äähhh, bis Mittwoch beim Training!

Um die erfolgreiche Krönung der Saison 2021/2022 ging es am vergangenen Sonntag für die U12-Jungs des BBC, denn bei den Landesbestenspielen in Wolfsburg wollte das Team von Trainer Miko Infantado einen guten Eindruck hinterlassen und weitere Erfahrungen zu sammeln. Morgens um 07:30 Uhr begann das Abenteuer und nach zweistündigen Fahrt trafen die BBC-Jungen im ersten Spiel auf das Team des TUS Bothfeld. Hochmotiviert und sehr konzentriert gelang die Umstellung auf absenkbare Körbe im ersten Viertel sehr gut. Mit einem 17:1 Start hatte die Spieler genau erzielt, was sie sich vorgenommen hatten und mit einem tollen Zusammenspiel beendeten sie die erste Halbzeit mit 35:5. Auch in den nächsten 10 Minuten bestimmten die Jungbullen das Tempo des Spiels und konnten mit 60:20 den 1. Sieg verbuchen.

Mit vorbereiteten Sandwiches und Obst nutzen die Osnabrücker ihre Pause, um bereit für die nächste Partie gegen Logabirum zu sein.

Gegen Ende des ersten Spiels waren die Bullen etwas unkonzentriert und dieses wollten sie bei dem zweiten Gruppenspiel nicht wiederholen. Nach dem ersten Viertel gegen das Team aus Logabirum führten unsere Jungs 10:4 und ließen den Staub des ersten Spiels langsam abfallen.

Im zweiten Viertel kamen die hart kämpfenden Gegner etwas besser ins Spiel und konnten gut kontern – 23:14 aus der Sicht der Black Bulls. In einem durch Verzögerungen geprägten 3. Viertel sicherte man sich mit einen Lauf die Vorentscheidung, das Spiel wurde mit 53:34 gewonnen.

Im Halbfinale traf man nun auf den Gastgeber aus Wolfsburg, die zu den Favoriten zählten. Die Black Bulls fanden in den ersten beiden Abschnitten nur sehr schlecht ins Spiel und lagen trotz grandioser Defense lagen nach der ersten Halbzeit mit 10:30 hinten, trafen die Wolfsburger doch jeden noch so schwierigen Wurf. „Das Spiel ist noch nicht entschieden“, lauteten Anweisungen der Coaches Miko Infantado und Kevin Wurm. Mit einem Aufstellungswechsel kamen die Osnabrücker endlich ins Spiel und konnten einen 18:2 Lauf für sich sichern – der Sieg schien zum Greifen nah, doch beim Stand von 28:32 und noch drei Minuten auf der Spieluhr kam der Einbruch. Teamkapizän Hannes Bunse musste mit 4 Fouls vom Feld gehen, nach wenigen Sekunden der nächste Spieler. Das Momentum nach dem erfolgreichen Run war dahin und das Heimteam setzte sich beim 34:38 durch! Wolfsburg gewann im späteren Finale gegen Stade auch das gesamte Turnuer!

Trotz der knappen Niederlage im Halbfinale können die Jungs zufrieden mit ihrer Leistung sein, haben sie doch viel Kampfgeist und Ehrgeiz gezeigt und die gleiche Gesamtbilanz wie die Zweitplatzierten aus Stade und die Erstplatzierten aus Wolfsburg erzielt.

Bei der Siegerehrung gab es für die Spieler noch jeweils eine Bronzemedaille und eine Urkunde.

Der Trainerstab findet, dass sich die BBC-Jungs auch neben der Platzierung auf dem Treppchen gut präsentiert haben, und freuen sich darüber, dass neue Freundschaften mit anderen Teams entstanden sind!

Gespielt haben:

Jay Vinh Infantado, Joost Millich, Elias Krätzig, Hannes Bunse, Sebastian Brors, Till Rössing, Moritz Benken und Lino Becker.

Nach den Landesbestenspielen ist vor dem Turnier, und in dieser Woche bereiten sich die Jungs schon wieder auf das anstehende Turnier in Logabirum am nächsten Wochenende vor.

Die U16W stand am Sonntagmittag vor ihrem letzten Heimspiel einer turbulenten Saison. Zu Gast war der 2.Bundesliga Nachwuchs aus Rotenburg/Scheeßel. Das Hinspiel ging mit 61:40 für den BBC gewonnen. Das Rückspiel sollte die gute Entwicklung der Mädchen über die Saison unterstreichen.
Ein breit aufgestelltes Osnabrücker Team stellte sich sechs angereisten hart kämpfenden Gästen. Der Fahrplan war klar, schnelles Spiel, viel Druck auf Ball und Gegner und daraus einfache Körbe generieren. Schon früh kam man dadurch und durch einige herrliche Drives von Marei Tobe zu einigen Punkten Vorsprung. Dazu kam, dass Emma Ganter ab der ersten Sekunde nach ihrer frühen Einwechslung mit sehr viel Biss in der Defense und frechen Aktionen im Angriff, das Spiel äußerst bereicherte. Die Defense war jedoch noch nicht auf der Höhe, wie sie es im zweiten Viertel sein sollte. Nur zwei Punkte (!) ließ der BBC zu. Angeführt von Gesa Bodensieck, die wie immer eine hervorragende Leistung in der Defense macht und immer den Ballführer verteidigt. Die Offense wurde in diesem Viertel von Lotta Millich geleitet, nicht nur als Scorerin (9 Punkte/ 1 Dreier im zweiten Viertel) überzeugte sie, sondern leitet das Spiel mit Geschick, Übersicht und schönen Pässen. Zudem konnte Judith Tepel mit ihrem unwiderstehlichen Drive immer wieder Akzente setzen.
Das dritte Viertel war nach dem sehr guten zweiten Viertel durchwachsen, auch wenn Philine Hakemann nach unglücklichen Aktionen in der ersten Hälfte anfing guten Basketball zu spielen und mit einem Dreier, sowie zwei Korblegern belohnte. Jedoch stimmte die Defense im Rückzugverhaltung und bei Defensivrebounds nicht und so kamen die Gäste zu einfachen Punkten. Auch auf der anderen Seite des Feldes lief wenig, viele Würfe fielen nicht, besonders glücklos blieb Femke Köster, die viele richtige Würfe nahm, jedoch fand keiner der Bälle den Weg in den Korb. Im Spiel davor bestach sie noch mit einer sehr guten Wurfquote und 19 Punkten).
Im letzten Viertel wurde noch einmal richtig Gas gegeben. Mit einer relativ kleinen Aufstellung wurde besonders viel Druck in den Passwegen gemacht und der Ball gut bewegt. Laura Pleister war Kernelement in dieser Aufstellung. Trotzdem stach in diesem Viertel Anna Möllers heraus, die 12 ihrer 14 Punkte im letzten Viertel machte, gefühlt jeden Wurf traf und mit starken Bewegungen überzeugte.
Insgesamt gewann man das Spiel 84:30 (24:9; 46:11; 64:26) und konnte in vielen Phasen des Spiels überzeugen und dem Spiel klar ihren Stempel aufdecken. Das Trainerduo bestehend aus Dario Scherz und Tessa Strompen konnte viel von ihrer Spielstil wiedererkennen und war begeistert von cleveren Aktion, starker Ganzfelddefense und schnellem Spiel mit starken Korbabschlüssen.

Vergangenen Sonntag startete der Tag ungewöhnlich früh für die u12 Basketballerinnen des BBC. Bereits um 6.30 Uhr brach das Team auf in Richtung Hamburg, denn der Bramfelder SV hatte von den bisher starken Leistungen der jungen Talente gehört und zu einem Turnier gemeinsam mit einem Team aus Rostock eingeladen.

Um 10.30 Uhr startete die erste Partie zwischen Bramfeld und dem BBC. Beide Teams kannten sich bisher überhaupt nicht, sodass die Aufregung deutlich zu spüren war. Jedoch war von der ersten Minute an zu erkennen, dass sich hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegneten. Über die gesamten 40 Minuten konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, sodass das Spiel erst in den letzten Minuten entschieden wurde. Am Ende hatten die Hamburgerinnen einen etwas längeren Atem und konnten so das Spiel knapp, aber verdient mit 59:55 gewinnen. Ganz im Sinne des Teamsports haben die Spielerinnen aus Hamburg die BBCer dann zu einem gemeinsamen Huddle in der Mitte eingeladen. Eine tolle Aktion!

Direkt im Anschluss bestritten die BBC-Mädchen nun ihr zweites Spiel gegen einen ebenfalls gut aufgestellten Gegner aus Rostock. Nach einer kurzen Erholungspause nach einem wirklich anstrengenden Fight, startete das Team der beiden Coaches Lotta Millich und Ann-Sophie Ossowski erstaunlich energisch und frisch ins Spiel. Zunächst lag man noch mit 7:8 hinten, startete dann aber mit tollem Tempospiel in die folgenden Achtel. Zur Halbzeit konnten sich die BBC-Mädchen einen beachtlichen Vorsprung von 45:24 erspielen. Trotz Ansage in der Halbzeit schienen sich die Mädels etwas zu sicher zu fühlen, sodass in der zweiten Hälfte gar nichts mehr zusammen lief. Im fünften Achtel wurden lediglich 3 Punkte, im sechsten Achtel 5 und im siebten Achtel sogar nur 2 Punkte erzielt. Somit stand es vor den letzten fünf Minuten auf einmal nur noch 54:49. Besonders stark kämpften dann jedoch Jilda Gärtner, Jana Hoof, Smilla Thamm und Isa Lange und sicherten sich den verdienten Sieg mit 64:54.

Total kaputt, aber glücklich machten sich die Osnabrückerinnen auf den Heimweg. Ein tolles Turnier, bei dem die BBC-Mädchen endlich zwei starke Gegner gefunden haben, bei denen alle Mädchen 100% geben müssen, um zu gewinnen! Das gesamte Team nimmt wertvolle Erfahrungen mit für die nächsten Wochen auf dem Weg zu den Landesmeisterschaften.

Ein besonderer Dank geht an die Eltern, die uns für die Reise nach Hamburg zum einen begleitet und zum anderen einen Bulli finanziert haben. Auch in Sachen Teambuilding war der Tag ein voller Erfolg! 10 glückliche Spielerinnen, Trainerinnen und Eltern – was will man mehr?!