Die U16W stand am Sonntagmittag vor ihrem letzten Heimspiel einer turbulenten Saison. Zu Gast war der 2.Bundesliga Nachwuchs aus Rotenburg/Scheeßel. Das Hinspiel ging mit 61:40 für den BBC gewonnen. Das Rückspiel sollte die gute Entwicklung der Mädchen über die Saison unterstreichen.
Ein breit aufgestelltes Osnabrücker Team stellte sich sechs angereisten hart kämpfenden Gästen. Der Fahrplan war klar, schnelles Spiel, viel Druck auf Ball und Gegner und daraus einfache Körbe generieren. Schon früh kam man dadurch und durch einige herrliche Drives von Marei Tobe zu einigen Punkten Vorsprung. Dazu kam, dass Emma Ganter ab der ersten Sekunde nach ihrer frühen Einwechslung mit sehr viel Biss in der Defense und frechen Aktionen im Angriff, das Spiel äußerst bereicherte. Die Defense war jedoch noch nicht auf der Höhe, wie sie es im zweiten Viertel sein sollte. Nur zwei Punkte (!) ließ der BBC zu. Angeführt von Gesa Bodensieck, die wie immer eine hervorragende Leistung in der Defense macht und immer den Ballführer verteidigt. Die Offense wurde in diesem Viertel von Lotta Millich geleitet, nicht nur als Scorerin (9 Punkte/ 1 Dreier im zweiten Viertel) überzeugte sie, sondern leitet das Spiel mit Geschick, Übersicht und schönen Pässen. Zudem konnte Judith Tepel mit ihrem unwiderstehlichen Drive immer wieder Akzente setzen.
Das dritte Viertel war nach dem sehr guten zweiten Viertel durchwachsen, auch wenn Philine Hakemann nach unglücklichen Aktionen in der ersten Hälfte anfing guten Basketball zu spielen und mit einem Dreier, sowie zwei Korblegern belohnte. Jedoch stimmte die Defense im Rückzugverhaltung und bei Defensivrebounds nicht und so kamen die Gäste zu einfachen Punkten. Auch auf der anderen Seite des Feldes lief wenig, viele Würfe fielen nicht, besonders glücklos blieb Femke Köster, die viele richtige Würfe nahm, jedoch fand keiner der Bälle den Weg in den Korb. Im Spiel davor bestach sie noch mit einer sehr guten Wurfquote und 19 Punkten).
Im letzten Viertel wurde noch einmal richtig Gas gegeben. Mit einer relativ kleinen Aufstellung wurde besonders viel Druck in den Passwegen gemacht und der Ball gut bewegt. Laura Pleister war Kernelement in dieser Aufstellung. Trotzdem stach in diesem Viertel Anna Möllers heraus, die 12 ihrer 14 Punkte im letzten Viertel machte, gefühlt jeden Wurf traf und mit starken Bewegungen überzeugte.
Insgesamt gewann man das Spiel 84:30 (24:9; 46:11; 64:26) und konnte in vielen Phasen des Spiels überzeugen und dem Spiel klar ihren Stempel aufdecken. Das Trainerduo bestehend aus Dario Scherz und Tessa Strompen konnte viel von ihrer Spielstil wiedererkennen und war begeistert von cleveren Aktion, starker Ganzfelddefense und schnellem Spiel mit starken Korbabschlüssen.