Trotz stark Corona-geschwächter Mannschaft konnten die BBC U12-Mädchen einen deutlichen und verdienten 87-42 Sieg gegen den Tabellendritten aus Hagen einfahren. Bereits unter der Woche musste das Team auf Jana Hoof, Ellin Metzner und Helena Wilker verzichten, die alle aufgrund eines positiven Corona-Tests zuhause bleiben mussten. Am Samstag-Vormittag erreichte das Trainerteam dann auch noch die Hiobsbotschaft von Spielmacherin Jilda Gärtner, die ebenfalls einen positiven Test in den Händen hielt. So wurde kurzfristig noch ein privater Termin von Carla Agel nach hinten verschoben, sodass sie das auf mittlerweile sechs Spielerinnen geschrumpfte Team zum Glück noch in der ersten Halbzeit unterstützen konnte.

Entsprechend dieser etwas chaotischen Spielvorbereitung, verlief der Spielbeginn zunächst sehr zäh. Viele Korbabschlüsse fanden nicht den Weg in den Korb, sodass zu viele Chancen liegen gelassen wurden. Auch in der Defensive liefen die u12-Mädchen ungewohnt häufig bloß hinterher. Vor allem in der ersten Halbzeit hielt Smilla Thamm das Team zusammen und fand trotz größer werdender Erschöpfung häufig den Weg zum Korb. Isa Lange haderte zunächst noch mit einer leichten Fußverletzung, wurde jedoch immer stärke und konnte in der zweiten Halbzeit ihr Potenzial zeigen. Carla Agel, Karla Schreiber und Marie Schierbaum sorgten mit ihren Einsätzen immer wieder für positive Impulse und neue Kraft. Doch vor allem Katharina Gräfe kam es zu Gute, dass die Trainer beider Mannschaften sich auf die regulären Spielregeln geeinigt hatten, sodass 4x 10min gespielt wurde. Kathi zeigte tolle offensive und defensive Aktionen, belohnte sich nur selbst nicht mit einem Korb. Das Trainerteam ist sich jedoch sicher, dass dies in den kommenden Spielen mit solch einer tollen Leistung gelingen wird!

Nach schwierigem Start war es in der zweiten Halbzeit jedoch vor allem eine Spielerin, die nicht mehr zu stoppen war. Mit unglaublich starken 48 Punkten erzielte Maya Laatz die bisher meisten Punkte in einem Spiel in dieser Saison.

Mit nur sieben Spielerinnen (nach der Halbzeit nur noch sechs) wurde den Zuschauern eine starke kämpferische Leistung geboten. Der Mut, trotz so vieler Ausfälle zu spielen, hat sich bezahlt gemacht!