53:73-Niederlage der U14-Mädchen in der Landesliga tat etwas weh

Mit großer Spannung erwarteten Spielerinnen und Eltern das erste Spitzenspiel in der U14-Landesliga der Mädchen. Beim MTV Wolfenbüttel wollten die BBC-Mädchen ihre guten Fortschritte im Training im Spiel gegen den Top-Favoriten und letztjährigen Norddeutschen Meister der U13 unter Beweis stellen, was allerdings nur in wenigen kurzen Phasen des Spiels gelang. Der Gastgeber agierte von Anfang an etwas gedankenschneller und spritziger, hatte mehr klare Angriffsaktionen zu bieten und punktete schon in der 1. Halbzeit vorentscheidend durch etliche Fastbreaks. Beim BBC hatten einige Spielerinnen “einen gebrauchten Tag” erwischt, weshalb den Offensivaktionen des BBC die Zeilstrebigkeit und damit auch die Variabilität fehlte. Schon nach dem 1. Viertel führte Wolfenbüttel deutlich mit 12 Punkten Vorsprung (aus BBC-Sicht 11:23). Bis zur Pause konnten sich die Gäste etwas steigern und gingen mit einem 29:44 in die Pause. Nach einer langen Halbzeitansprache war die Hoffnung auf eine bessere 2. Halbzeit schon nach wenigen Spielminuten wieder verflogen (42:65), doch plötzlich bäumten sich die BBCerinnen auf und zeigten, dass auch sie auf diesem Niveau guten Basketball spielen können (53:67). Im letzten Viertel kamen auf beiden Seiten alle Spielerinnen zum Einsatz und bewiesen, dass in Wolfenbüttel und beim BBC Osnabrück derzeit die mit weitem Abstand besten und ausgeglichensten Teams Niedersachsens spielen!

Die Niederlage des BBC war etwas schmerzlich, doch an diesem Samstagvormittag musste das Team des Trainergespanns Jörg Scherz/Ann-Sophie Ossowski die Überlegenheit der Gastgeberinnen anerkennen, die verdient mit 53:73 gewannen. In vierzehn Tagen folgt schon das Rückspiel – dann in Osnabrück! Wer guten Mädchenbasketball sehen möchte, sollte sich schon einmal Sonntag, den 28.01.2018, um 15.30 Uhr (Schlosswallhalle) vormerken!

Für den BBC spielten: Luise Hansmann (7 Punkte), Louisa Riehemann (2), Charlotte Kreuzhermes (2), Lilly Rüße (3/1), Lotta Bleeker, Amelie Comfere (4), Malin Kindermann, Leyla Berisha, Mona Landwehr, Jana Lüssenheide (6), Frieda Bühner (23) und Akosua Asare (6).