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Nach der unnötigen und bitteren Niederlage gegen Quakenbrück zu Hause im Carolinum war es nun umso wichtiger mit einem Sieg die oberen Tabellenplätze in Sichtweite zu behalten.

Am Samstagabend stand dann die Partie gegen den unbekannten Gegner an der holländische Grenze an – Meppen. Ein Roadtrip durch das Schneechaos (offensichtlich der bisher einzige “weiße Tag” im Jahr 2015), der sich aber lohnen sollte.

In den vergangenen Partien zeigte sich immer wieder eine ordentliche Defense aber fehlendes Glück in der Offense. Bereits im 1. Viertel konnten die Black Bulls mit ordentlicher Verteidigung und einigen erzwungenen Turnovern die erste Führung erkämpfen (18:23 Ende 1. Viertel).Jedoch hatte man aus dem Spiel gegen Quakenbrück die Lehre ziehen müssen, dass selbst eine 15-Punkte-Führung nicht zwingend ausreicht, wenn der Gegner noch genug Spielzeit auf der Uhr hat. Die Black Bulls kämpften also weiter um jeden Punkt. Vor allem der gegnerische Center Göwert bereitete in der 1. Halbzeit immer wieder Probleme und kam zu einigen Freiwürfen. Jedoch konnten die Black Bulls in der Offensive immer wieder ihr Talent aufblitzen lassen und spielten gute Wurfpositionen heraus und zogen immer zum gegnerischen Korb, was dann auch ab und an – je nach Härte der Fouls – zu Freiwürfen führte.

Bis zur Halbzeit (34 : 45) lagen die Osnabrücker zu keinem Zeitpunkt hinten, jedoch war eine 11-Punkte-Führung zur Halbzeit alles andere als ein dickes Polster auf dem man sich ausruhen konnte. Im 3. Viertel kämpften sich die Meppener nochmal heran, konnten aber nicht genügend Energie aufbringen, um die Black Bulls am Ausbau der Führung zu hindern. Zwar wuchs das Polster langsam, aber es wuchs…

Mit 14 Punkten in Führung konnte man etwas gelassener in das letzte Viertel gehen und frei aufspielen. Und das letzte Viertel zeigte noch einmal die bisher oftmals getarnte Stärke der jungen Bulls. Durch Schnelligkeit und Athletik erkämpfte man sich zahlreiche Ballgewinne, die zu schnellen einfachen Punkten führten. So war es vor allem Bent Freiwald (33 Punkte), der im letzten Viertel viele seiner Punkte an der Freiwurflinie erzielte, da die Meppener die Überzahlangriffe immer wieder mit Fouls stoppen mussten.

Zum Ende des Spiels konnte sich auch nochmal der Rookie der Black Bulls Christoph Mester (20 Punkte), der das Lazarett nun endlich verlassen konnte, spektakulär in Szene setzen, indem er einen Fast Break per Dunk beendete.

Am kommenden Samstag geht es zum nächsten Auswärtsspiel nach Oesede, die man im Hinspiel besiegen konnte. Aber auch hier müssen die Osnabrücker ihre Bestleistung abrufen, um die nächsten 2 Punkte zu ergattern.

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